Seit dem Beginn des neuen Kita-Jahres im August ziehen in die Gruppen der Städtischen Kita Haste neue Krippen- und Kindergartenkinder in ihre Gruppen ein. Insbesondere die Eltern sind froh, dass der weitgehende Regelbetrieb wieder aufgenommen wurde. Dass das Kita-Leben mit Beginn des neuen Kita-Jahres von dem der vergangenen Jahre dennoch abweicht, merken insbesondere Kinder und Eltern, die bereits vor der Corona-Pandemie dort ein- und ausgingen. Auch wenn mittlerweile eine gewisse Gewöhnung an die Einschränkungen stattgefunden hat, erinnern abgetrennte Bereiche für die einzelnen Gruppen auf dem Spielplatz daran, dass die Gruppen sich weder drinnen noch draußen mischen dürfen. Um Abwechslung und neue Spiel- und Bewegungsangebote angesichts der momentanen Einschränkungen zu ermöglichen, übergaben die stellvertretende Vorsitzende des Fördervereins der städtischen Kita Haste, Hanna Richter, und dessen Vorsitzender, Sebastian Lücking, zu Beginn des neuen Kitajahres den Erzieherinnen der Kitagruppen insgesamt sechs Tipis. Virologisch vorteilhaft können sie im Freien aufgebaut werden, aber auch in der kalten Jahreszeit in der Turnhalle gruppenweise genutzt werden. Ergänzt um selbst gebastelte Accessoires ist das kleine Indianerdorf schnell auf- und abgebaut. Gerade für die Gruppe des "Zauberwürfels"  sind die Tipis angesichts der unabgeschlossenen Gestaltung der hinzugewonnenen Rasenfläche eine willkommene Abwechslung. Der Förderverein wünscht allen Kita-Kindern und Erzieherinnen viel Spaß auf ihrer Reise in die Welt der Indianer!

Sebastian Lücking

 

Für uns Eltern erscheint die Zeit der Pandemie inzwischen wie eine Ewigkeit und wir sehnen uns alle nach dem Gewohnten - nach Normalität. Wie muss es also unseren Kindern gehen, bei denen das Zeitempfinden noch nicht ausgereift ist, denen zum Teil das Verständnis für die aktuelle Situation fehlt, weil die Ursache für all die Veränderungen und Einschränkungen in den letzten Monaten nicht greifbar ist.

Wir freuen uns so sehr, dass trotz allem Stück für Stück kleine Schritte zurück zum Gewohnten gemacht werden können:

Die städtische Kita Haste lebt das "offene Konzept", das heißt, dass in den unterschiedlichen Gruppen schwerpunktmäßige Angebote von den Kindern genutzt werden können. Das ist aktuell leider nicht möglich. Aufgrund der Pandemie wird eine Gruppenmischung gemieden, die Kinder verbringen den Tag also möglichst ausschließlich mit ihrer Stammgruppe. Das pädagogische Angebot innerhalb der Gruppen wurde erweitert, so dass in allen Gruppen die gleichen kreativen und spielerischen Möglichkeiten vorhanden sind. Auch die Turnhalle wird abwechselnd von den jeweiligen Gruppen genutzt, der Spielplatz ist nach wie vor in einzelne Bereiche aufgeteilt, kann aber täglich von allen Kindern genutzt werden. Trotz eingeschränkter Rahmenbedingungen wird den Kindern ein breites Spektrum an Möglichkeiten zur Persönlichkeitsentwicklung angeboten, damit sie Spaß und Freude durch diese besondere Zeit bekommen.

Ein mal im Monat findet das gesunde Frühstücksbuffet statt. Die Kinder können sich im Café Krümel an vielen gesunden Leckerein wie auch dem selbstgebackenen Brot bedienen. Alles wird von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Kita liebevoll zubereitet. Coronabedingt musste das Frühstück in den letzten Moanten ausfallen, umso mehr freuen wir uns, dass ab sofort wieder monatlich ein gesundes Frühstück - gruppenintern - angeboten werden kann! Die Termine bis Januar sind im Terminplan aufgeführt.

Auch das städtische Musikangebot "KIMAMU" mit Monika Kater wird wieder aufgenommen. Jede Gruppe wird freitags mit Frau Kater eine Musikeinheit - wenn möglich unter freiem Himmel - haben. Die Freude über dieses Angebot ist riesig!

Auch die Buchausleihe mit Jenni Wellenbrock findet fast wie gewohnt statt. Die Kindergartenkinder können sich in kleinen Gruppen freitags und die Krippenkinder mittwochs zusammen mit Jenni ein Buch aussuchen, das sie für eine Woche mit nach Hause nehmen dürfen. 

Wir - vor allem unsere Kinder freuen sich über jedes Stückchen Normalität! ♥

Mit Beginn des neuen Kita-Jahres freuen sich nicht nur die „alten“ Kinder, dass sie gruppenweise wieder die Zauberschule besuchen dürfen. Auch die „neuen“ Kinder sind gespannt, was sie dort erwartet. Und so hat Jenni passend zum neuen Kita-Jahr „Das kleine Ich-bin-ich“ im Kamischibai-Theater präsentiert:

Auf der bunten Blumenwiese geht ein buntes Tier spazieren. Es möchte wissen, wer es ist und vergleicht sich mit anderen Tieren, denen es begegnet. Dann hat es sich gefunden, denn es ist das „Ich-bin-ich“.

 

Alle Kinder sind begeistert von der kleinen Theatervorstellung und stellen gemeinsam fest, dass jeder anders ist. Auch im neuen Kita-Jahr werden sich viele neue Freundschaften bilden, die Kinder werden sich weiterentwickeln und sich immer wieder selbst neu entdecken.

 

WIR (von Irmela Brender)

 

Ich bin ich und du bist du

Wenn ich rede, hörst du zu.

Wenn du sprichst, dann bin ich still,

weil ich dich verstehen will.

 

Wenn du fällst, helf` ich dir auf,

und du fängst mich, wenn ich lauf`.

Wenn du kickst, steh` ich im Tor,

pfeif` ich Angriff, schießt du vor.

 

Spielst du pong, dann spiel` ich ping,

und du trommelst, wenn ich sing`.

Allein kann keiner diese Sachen,

zusammen können wir viel machen.

 

Ich mit dir und du mit mir –

das sind WIR.

 

 

Zum Abschluss konnten alle Kinder gemeinsam mit Jenni aus einer Socke ein „Ich-bin-ich“ basteln, das zum Schmusen und Kuscheln mit nach Hause genommen werden durfte.

Vieles scheint seit Monaten ganz anders zu sein, als wir es gewohnt sind. Zum Glück gibt es aber auch ein paar Dinge, die (fast) so laufen, wie wir sie jedes Jahr nach den Sommerferien erleben: Mit Beginn des neuen Kita-Jahres sind einige neue Kinder in der Nestgruppe, im Zauberhut, im Zauberstift, im Zauberbuch und im Zauberwürfel gestartet. Einige neue Kinder haben sich schon in den Kita-Alltag eingefunden, manche stecken noch inmitten der Eingewöhnung und wiederum andere freuen sich noch zu Hause auf ihren Start in der städtischen Kita Haste. Sie lernen zunächst die Kinder, Erzieher und Erziehrinnen in ihren Gruppen (aufgrund der Hygienevorschriften ist die Umsetzung des offenen Konzeptes derzeit noch nicht möglich) kennen, bilden neue Freundschaften und erleben einen spannenden Kitaalltag: Sie spielen Spiele, lesen Geschichten, basteln, toben im Bällebad oder in der Turnhalle und spielen auf dem Spielplatz – gruppenintern.

Auch nach den Sommerferien befinden wir uns noch immer in einer unwirklichen und verrückten Zeit. Corona begleitet uns durch unseren gesamten Alltag. Damit wir so schnell wie möglich alle wieder ein „normales“ Leben führen können, ist gerade jetzt kaum etwas wichtiger, als auf die Körperhygiene zu achten.

Ein Händewasch-Gedicht (Autor unbekannt), das den Kindern das gründliche Händewaschen Schritt für Schritt näherbringt, wurde gemeinsam im Morgenkreis durchgesprochen und durchgespielt. Außerdem hängt es mit einem Bild zu jedem Vers gut sichtbar über den Waschbecken in den jeweiligen Waschbereichen. Den Kindern helfen die „Wasch-Anleitungen“ nicht nur dabei, gründlich die Hände zu waschen, sie kommen auch ins Gespräch und verinnerlichen so die Wichtigkeit des Händewaschens. So macht das Händewaschen Spaß!

 

Wasser, Marsch und Hände drunter,

so werden alle Finger nass und munter.

Ein Tropfen Seife in die Hand.

Riecht gut und Bakterien werden mit Seife verbrannt.

Hände reiben, Hände reiben

und die Bakterien vertreiben.

Daumen, Zeigefinger, Mittelfinger, Ringfinger, kleiner Finger - alle werden eingeschmiert,

damit jeder seinen Dreck verliert.

Auch die Fingerlücken wollen sauber sein,

drum reiben wir sie mit Seife ordentlich ein.

Jetzt streicheln wir die Handrücken mit den Handinnenflächen ein,

dann wird dort keine Bakterie mehr sein.

Jetzt kommt nochmal warmes Wasser drauf,

"Tschüss, Bakterien, lauft, lauft, lauft!"

Jetzt legen wir die Hände ins Handtuch hinein,

denn alle Finger wollen wieder trocken sein.