Personeller Zuwachs:

Die altersübergreifende Gruppe „Zauberwürfel“ der Städtischen Kita Haste hat Zuwachs bekommen. Mohammad AL Hussein unterstützt die Arbeit mit den Kindern im Zauberwürfel. Herzlich Willkommen!

 

Die Projektwand:

Aufgrund der aktuellen Situation ist es den Eltern nach wie vor nicht möglich, die Räumlichkeiten der Städtischen Kita Haste zu betreten. Somit gibt es auch keine Möglichkeit mehr, über die Projektwand zu erfahren, was gerade alles in der Kita passiert. Deshalb wurde der Windfang übergangsweise zur Projektwand umfunktioniert: Fotos, Bilder und Texte schmücken alle Fenster, so dass von draußen zu sehen ist, was die Kinder zurzeit erleben. Es lohnt sich also, vorbeizuschauen.

 

Ein Indianer-Lese-Dorf in der Städtischen Kita Haste:

In der Städtischen Kita Haste ist ein kleines Tipi-Lese-Dorf entstanden. Zusammen mit einigen Kindern wurden die Tipis, die der Förderverein der Städtischen Kita Haste e.V. dem Kindergarten zu Beginn des aktuellen Kitajahres geschenkt hat, aufgebaut. Im Snoezelraum ist dafür ausreichend Platz. In Ruhe können hier immer sechs Kinder einer Gruppe am Angebot teilnehmen. Das Thema „Indianer“ kann hier nicht nur besprochen, sondern auch ein Stückchen gelebt werden: Es gibt ein Lagerfeuer, über dem gemeinsam eine Suppe gekocht wird und die Indianersprache wird erlernt.

Im Mittelpunkt des Angebots steht die Geschichte der Indianerkinder „Süße Blume und kleiner Bär“. Die Kinder dürfen es sich in den kuscheligen Tipis mit Kissen und Decken gemütlich machen und der Geschichte lauschen. Anschließend werden Bilder aus Kett-Materialien gelegt und die Indianerprüfung der gelernten Wörter in Zeichensprache wird abgelegt.

Zum Abschluss bekommt jedes Kind einen Edelstein auf die Stirn geklebt und einen Stempel, das „Rauchzeichen“ auf die Hand. Außerdem dürfen die Kinder dann in der Zauberschule ein Indianerbild für ihre Portfoliomappe ausmalen.

Die Kinder finden das Angebot spannend und sind stolz, die Indianersprache zu beherrschen. Die Kita bedankt sich herzlichen beim Förderverein für das gelungene Geschenk, es bringt große Freude und viel Spaß in die Städtische Kita!

            

 

Die Zauberschule:

Nachdem sich Monika Wüste in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet hat, hat Jennifer Wellenbrock die Sprachförderung und damit die Zauberschule der Städtischen Kita Haste übernommen. Mit einem Wechsel gehen auch immer Veränderungen einher und so hat sich auch die Zauberschule ein bisschen verändert: Ein Schreibtisch, gefüllt mit Stempeln, Stiften, Klebern, Aufklebern, Linealen und so weiter ist hinzugekommen, die Möbel haben zum Teil einen neuen Platz und so lernen alle die „neue“ Zauberschule gerade kennen. Die Bedingungen könnten schöner – entspannter – sein, doch aufgrund der aktuellen Situation können die Kinder die Zauberschule nicht wie gewohnt einfach zwischendurch besuchen. Aber es finden sich im Laufe des Kitaalltags immer wieder Momente, in denen die Kinder gruppenweise in die Zauberschule kommen können.

 

Die Bücherei:

Die Bücherei wird für alle Kindergartenkinder immer am Freitag und für die Nestgruppe am Mittwoch angeboten. Die Kinder, die neu hinzugekommen sind, gestalten nun auch nach und nach ihre eigene Büchertasche, um sich jede Woche ein Buch ausleihen zu können.

 

Reime, Geschichten und (gesprochene) Lieder:

Nicht nur draußen, sondern auch in der Städtischen Kita Haste ist der Herbst eingezogen. Fleißig werden bunte Blätter und Sonnenblumen gebastelt, es werden herbstliche Reime und Geschichten gelesen und passende Lieder gesprochen (Corona bedingt darf zur Zeit leider nicht so viel gesungen werden).

    

Auch in die Nestgruppe ist der Herbst eingezogen. Die Kinder haben Besuch vom Igel. Aus Handabdrücken ist am Fenster der Krippengruppe ein schöner, bunter Herbstbaum entstanden. Auch hier werden Reime gesprochen wie „Wind, Wind sause…“ oder „Der Herbst ist da“.

     

 

    

 

Forschen im Zauberhut:

Im Zauberhut, der integrativen Gruppe der Städtischen Kita, ist ein Forscher-Angebot zum Thema „Wasser“ entstanden. Die Kinder erforschen, wo es überall Wasser gibt, was schwimmen kann und erfahren, wie Boote gefaltet werden und können diese im Forscherbecken schwimmen lassen.

Auch im Zauberwürfel wurde das Forschungsthema aufgegriffen. Bei einem Ausflug an die Nette wurden Boote zu Wasser und schwimmen gelassen.

 

KimaMu:

Monika Kather besucht die städtische Kita Haste wieder. Jeden Freitag trifft sie sich mit den Kindern (gruppenintern) bei gutem Wetter draußen und bei schlechtem Wetter, unter Einhaltung des Mindestabstands, im Frühstücksbereich. Sie bringt immer neue jahreszeitenbezogene Lieder und Bewegungsspiele mit und greift die Themen der Kita auf und baut diese in ihre Musikstunde ein. Die Kinder verbringen gerne Zeit mit Monika!

 

Seit dem Beginn des neuen Kita-Jahres im August ziehen in die Gruppen der Städtischen Kita Haste neue Krippen- und Kindergartenkinder in ihre Gruppen ein. Insbesondere die Eltern sind froh, dass der weitgehende Regelbetrieb wieder aufgenommen wurde. Dass das Kita-Leben mit Beginn des neuen Kita-Jahres von dem der vergangenen Jahre dennoch abweicht, merken insbesondere Kinder und Eltern, die bereits vor der Corona-Pandemie dort ein- und ausgingen. Auch wenn mittlerweile eine gewisse Gewöhnung an die Einschränkungen stattgefunden hat, erinnern abgetrennte Bereiche für die einzelnen Gruppen auf dem Spielplatz daran, dass die Gruppen sich weder drinnen noch draußen mischen dürfen. Um Abwechslung und neue Spiel- und Bewegungsangebote angesichts der momentanen Einschränkungen zu ermöglichen, übergaben die stellvertretende Vorsitzende des Fördervereins der städtischen Kita Haste, Hanna Richter, und dessen Vorsitzender, Sebastian Lücking, zu Beginn des neuen Kitajahres den Erzieherinnen der Kitagruppen insgesamt sechs Tipis. Virologisch vorteilhaft können sie im Freien aufgebaut werden, aber auch in der kalten Jahreszeit in der Turnhalle gruppenweise genutzt werden. Ergänzt um selbst gebastelte Accessoires ist das kleine Indianerdorf schnell auf- und abgebaut. Gerade für die Gruppe des "Zauberwürfels"  sind die Tipis angesichts der unabgeschlossenen Gestaltung der hinzugewonnenen Rasenfläche eine willkommene Abwechslung. Der Förderverein wünscht allen Kita-Kindern und Erzieherinnen viel Spaß auf ihrer Reise in die Welt der Indianer!

Sebastian Lücking

 

Für uns Eltern erscheint die Zeit der Pandemie inzwischen wie eine Ewigkeit und wir sehnen uns alle nach dem Gewohnten - nach Normalität. Wie muss es also unseren Kindern gehen, bei denen das Zeitempfinden noch nicht ausgereift ist, denen zum Teil das Verständnis für die aktuelle Situation fehlt, weil die Ursache für all die Veränderungen und Einschränkungen in den letzten Monaten nicht greifbar ist.

Wir freuen uns so sehr, dass trotz allem Stück für Stück kleine Schritte zurück zum Gewohnten gemacht werden können:

Die städtische Kita Haste lebt das "offene Konzept", das heißt, dass in den unterschiedlichen Gruppen schwerpunktmäßige Angebote von den Kindern genutzt werden können. Das ist aktuell leider nicht möglich. Aufgrund der Pandemie wird eine Gruppenmischung gemieden, die Kinder verbringen den Tag also möglichst ausschließlich mit ihrer Stammgruppe. Das pädagogische Angebot innerhalb der Gruppen wurde erweitert, so dass in allen Gruppen die gleichen kreativen und spielerischen Möglichkeiten vorhanden sind. Auch die Turnhalle wird abwechselnd von den jeweiligen Gruppen genutzt, der Spielplatz ist nach wie vor in einzelne Bereiche aufgeteilt, kann aber täglich von allen Kindern genutzt werden. Trotz eingeschränkter Rahmenbedingungen wird den Kindern ein breites Spektrum an Möglichkeiten zur Persönlichkeitsentwicklung angeboten, damit sie Spaß und Freude durch diese besondere Zeit bekommen.

Ein mal im Monat findet das gesunde Frühstücksbuffet statt. Die Kinder können sich im Café Krümel an vielen gesunden Leckerein wie auch dem selbstgebackenen Brot bedienen. Alles wird von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Kita liebevoll zubereitet. Coronabedingt musste das Frühstück in den letzten Moanten ausfallen, umso mehr freuen wir uns, dass ab sofort wieder monatlich ein gesundes Frühstück - gruppenintern - angeboten werden kann! Die Termine bis Januar sind im Terminplan aufgeführt.

Auch das städtische Musikangebot "KIMAMU" mit Monika Kater wird wieder aufgenommen. Jede Gruppe wird freitags mit Frau Kater eine Musikeinheit - wenn möglich unter freiem Himmel - haben. Die Freude über dieses Angebot ist riesig!

Auch die Buchausleihe mit Jenni Wellenbrock findet fast wie gewohnt statt. Die Kindergartenkinder können sich in kleinen Gruppen freitags und die Krippenkinder mittwochs zusammen mit Jenni ein Buch aussuchen, das sie für eine Woche mit nach Hause nehmen dürfen. 

Wir - vor allem unsere Kinder freuen sich über jedes Stückchen Normalität! ♥

Mit Beginn des neuen Kita-Jahres freuen sich nicht nur die „alten“ Kinder, dass sie gruppenweise wieder die Zauberschule besuchen dürfen. Auch die „neuen“ Kinder sind gespannt, was sie dort erwartet. Und so hat Jenni passend zum neuen Kita-Jahr „Das kleine Ich-bin-ich“ im Kamischibai-Theater präsentiert:

Auf der bunten Blumenwiese geht ein buntes Tier spazieren. Es möchte wissen, wer es ist und vergleicht sich mit anderen Tieren, denen es begegnet. Dann hat es sich gefunden, denn es ist das „Ich-bin-ich“.

 

Alle Kinder sind begeistert von der kleinen Theatervorstellung und stellen gemeinsam fest, dass jeder anders ist. Auch im neuen Kita-Jahr werden sich viele neue Freundschaften bilden, die Kinder werden sich weiterentwickeln und sich immer wieder selbst neu entdecken.

 

WIR (von Irmela Brender)

 

Ich bin ich und du bist du

Wenn ich rede, hörst du zu.

Wenn du sprichst, dann bin ich still,

weil ich dich verstehen will.

 

Wenn du fällst, helf` ich dir auf,

und du fängst mich, wenn ich lauf`.

Wenn du kickst, steh` ich im Tor,

pfeif` ich Angriff, schießt du vor.

 

Spielst du pong, dann spiel` ich ping,

und du trommelst, wenn ich sing`.

Allein kann keiner diese Sachen,

zusammen können wir viel machen.

 

Ich mit dir und du mit mir –

das sind WIR.

 

 

Zum Abschluss konnten alle Kinder gemeinsam mit Jenni aus einer Socke ein „Ich-bin-ich“ basteln, das zum Schmusen und Kuscheln mit nach Hause genommen werden durfte.